- Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen.
(Entspricht rund 262.800 Einbrüchen im Jahr) - Davon wird nur jeder fünfte Einbruch überhaupt aufgeklärt.
(Entspricht rund 52.560 aufgeklärten ggü. 210.240 unaufgeklärten Einbrüchen) - Jeder Einbruch verursacht durchschnittlich 2.400 Euro Schaden.
(Entspricht rund 630.720.000,00 Euro (!) jährlicher Schaden in Deutschland) - Bei den meisten Einbrüchen kommen einfachste Mittel wie Schraubenzieher zum Einsatz, um Fenster und Türen aufzuhebeln
- Ein Drittel der Einbrüche findet am Tag statt, zwei Drittel in der Nacht
- Einbrüche finden verstärkt trotz Anwesenheit der Bewohner statt, Gewalt nicht ausschließend...
- Mehr als ein Drittel der Einbrüche scheitern an vorhandener Sicherheitstechnik!
- Rollladen oder Jalousien werden auf- und zugefahren
- Lampen in den Zimmern der Wohnung werden an- und ausgeschaltet
- Geräusche von zeitweise eingeschalteten Radio oder TV-Geräten sind hörbar
- Rasensprenger werden ein- und ausgeschaltet.
- Der Briefkasten darf wegen ungeleerter Post nicht überquellen
- Das Telefon muss weitergeleitet werden und der Anrufbeantworter darf keine Abwesenheitsdauer verraten
- Blätter und Laub dürfen nicht längere Zeit auf dem Zugangsweg oder der Einfahrt liegen bleiben.
- ein Türspion
- Sperrbügel oderTürkette
- Gegensprechanlage
- Sicherheit rund ums Haus aus der Norddeutschen Hausbesitzerzeitung
- Aktion "Wachsamer Nachbar" der Polizei Schleswig-Holstein
- Initiative "Nicht bei mir!" - Die herstellerneutrale "Initiative für aktiven Einbruchschutz"
- "einbruchschutz.polizei-beratung.de" - Die ausführliche Informationsseite der Polizei zum Einbruchsschutz
- Opferschutzbund "Weisser Ring" zum Thema Einbruchsschutz
- Broschüre des Opferschutzbundes "Weisser Ring" zum Thema Einbruchsschutz (als PDF)
Sicher durch die dunklen Jahreszeit: Schützen Sie sich vor Einbrechern!
Gerade jetzt sollten Sie überprüfen, ob Ihr Haus auch in dieser Hinsicht "winterfest" ist. Haben Sie ein Sicherheitsschloss in der Tür? Kann man sehen, wann Sie nicht zu Hause sind? Verbringen Sie die kalte Jahreszeit im Süden und Ihr Briefkasten verrät, dass Sie länger weg sind? Sind Ihre Fenster abschließbar und die Kellertür gut gesichert? Ist die Tür nur ins Schloss gezogen?
Diese und viele andere Fragen sollten Sie sich stellen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich und hier Heim schützen können!
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Zusätzlich zu dem materiellen Verlust leiden viele Geschädigte durch die gewaltsame Verletzung ihrer Intimsphäre an Belastungsstörungen wie Angststörungen, Panikattacken, Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, so wie an starken Gefühlen von Ohnmacht, Scham und Wut. Diese und weitere Symptome als immer wiederkehrende Bilder zu erleben kann bei längerem Andauern eine Posttraumatische Belastungsstörung verursachen. Der persönliche Leidensdruck kann so stark werden, dass die Indikation für eine Psychotherapie gegeben ist. Das Gefühl in seinen eigenen vier Wänden nicht mehr sicher zu sein, werden viele nicht mehr los. Der für jeden Menschen notwendige Rückzug ins Private ist dann oftmals nicht mehr möglich. Gegenmaßnahmen ergreifen!Doch wie schütze ich mich, meine Familie und mein Heim gegen Einbrecher?Das Wichtigste ist zunächst eine fachkundige und neutrale Beratung. Jedes Objekt ist durch seine Lage, die Umgebung und viele weitere Faktoren einzigartig. Es gibt daher kein Patentrezept für einen absolut sicheren Schutz. Aber es gibt viele "Stolpersteine" und Hürden, die man einem Einbrecher in den Weg legen kann. Einen guten Einbruchschutz erreicht man durch ein aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken von mechanischer und elektronischer Sicherungstechnik, richtigem Verhalten und personellen und organisatorischen Maßnahmen. Den Versicherungen und der Polizei nach ergibt sich folgendes Bild: |
Sorgen Sie vor, damit
es nicht so weit kommt: ![]() Foto: ABUS Security Tech Germany
Folgende Schwachstellen werden
am häufigsten ausgenutzt:
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Mögliche Abwehrmaßnahmen als Checkliste
AnwesenheitssimulationEine Möglichkeit ist beispielsweise die Anwesenheitssimulation: Durch Systeme der Gebäudeautomation (z.B. Zeitschaltuhren!) werden entsprechend dem regulären Nutzungsverhalten von außen beobachtbare Systeme in der Wohnung betätigt:Dadurch wird einem potentiellen Einbrecher außerhalb der Wohnung der Eindruck vermittelt, dass die Nutzer der Wohnung anwesend seien. Dies kann aber nur gelingen, wenn auch auf die folgenden Dinge geachtet wird: |
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AnwesenheitsschutzUnter Anwesenheitsschutz fallen unter anderem: Alle genannten Beispiele dienen der rechtzeitigen Erkennung von unerwünschtem Besuch.
Während Türspion und Gegensprechanlage lediglich helfen, einen Besucher zu beurteilen oder
zu identifizieren, ermöglicht die Türkette auch den Austausch von Dokumenten (z. B.
Ausweispapiere) ohne die Tür vollständig öffnen zu müssen. |
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Mechanischer SchutzBei allen Sicherungsplanungen sollen mechanische Sicherungen an oberster Stelle stehen. Sie sind die wesentliche Voraussetzung für einen wirksamen Einbruchschutz. Elektronische Sicherungen, wie Einbruchmeldeanlagen, dagegen verhindern keinen Einbruch, sondern melden ihn nur.Einbruchshemmende Fensterbeschläge, die mit pilzkopfförmigen Zapfen bestückt sind und mit entsprechenden Schließteilen einen Aushebelschutz garantieren nennt man Pilzkopfverriegelung. Bei geprüften Einbruchhemmenden Rollladensystemen werden die Widerstandsklassen ER1 (kaum Einbruchhemmung) bis ER6 (hohe Einbruchhemmung) vergeben. Verbund-Sicherheitsglas ist ein Verbundglas: eine Kunststofffolie verbindet zwei Glasscheiben. Vergitterte Fenster schützen ebenfalls vor Einbrechern. Querriegelschlösser und Kastenschlösser werden als zusätzliche Türsicherung aufgesetzt. Hinterhaken verhindern, dass eine Tür an der Bänderseite mit Gewalt aufgedrückt oder aus den Türbändern (Angeln) gehoben werden kann (sog. Aushebesicherung). Das Sicherheitsschloss kann durch einen Aufbohrschutz oder Schutzbeschlag zusätzlich geschützt werden. Kellerschächte bzw. Lichtschächte sind häufige Einstiegstellen. Lichtschachtsicherungen erschweren den Einbruch, zum Beispiel ein von unten fixiertes Gitterrost. |
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Sonstige MaßnahmenEinbrecher meiden oft gut beleuchtete Grundstücke. Deshalb haben sich Außenbeleuchtungsanlagen - mit oder ohne Bewegungsmelder - als Abschreckung bewährt. Grundstückseinfriedungen werden unter anderem dazu eingesetzt, um Menschen daran zu hindern, sich in ein oder aus einem Gebiet heraus zu bewegen.Tresore schützen Geld, Wertsachen oder sonstige Gegenstände vor Diebstahl und Feuer. Eine zuvor durchgeführte Wertsachenerfassung (Fotos) erleichtert später die Auffindung entwendeter Gegenstände. Und nicht zu vergessen der beste Freund des Menschen: Ein Wachhund hat die Aufgabe, sein Revier selbstständig, also ohne direkte Einwirkung des Besitzers, zu bewachen. Aber einer der wichtigsten Punkte sei hier selbstverständlich auch genannt: Eine aufmerksame und funktionierende Nachbarschaft, die merkt, wenn fremde Personen ums Nachbarhaus oder die Straße schleichen und auskundschaften wollen, wo sich ein Einbruch lohnt. Lieber einmal zu oft die Polizei gerufen als einmal zu wenig, eine langsam durch die Bebauung fahrende Polizei hat eine deutlich abschreckende Wirkung auf unerwünschte Besucher. Erwähnt sei hier auch die Aktion "Wachsamer Nachbar" der Polizei. |
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Das virtuelle Haus
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Aber genug der grauen Theorie: Machen Sie doch mal einen virtuellen Rundgang um ein Haus
und erfahren Sie Wissenswertes über die Schwachstellen "live vor Ort". Ein Partner von Haus & Grund, die "Initiative für aktiven Einbruchschutz" hat auf seiner Internetseite "Nicht bei mir!" ein virtuelles Haus eingerichtet: |
| Nutzen Sie auch das Einbruchsschutzlexikon der Initiative und informieren Sie sich über
die Fachbegriffe und Möglichkeiten, Ihr Eigentum zu sichern und schützen: Klicken Sie hier, um das Einbruchschutzlexikon zu öffnen! |
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Informieren Sie sich auch auf der Internetseite der Initiative "Bei mir nicht!" und lassen Sie sich in jedem Fall vor dem Ergreifen von Maßnahmen oder der Anschaffung von Sicherheitstechnik umfangreich beraten! Ein guter Berater wird Sie nicht drängen, sondern Ihnen detailliert die Vor- und Nachteile einzelner System und Komponenten erklären. Sprechen Sie uns auch ruhig in der Sprechstunde an.
Weiterführende Links
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